Die echte Alternative zum Krankenhaus

CHIRURGISCHE PRAXIS Hand in Hand

Als Spezialist für Schulter-und Knieverletzungen war Dr. Matthias Kemnitz in den zurückliegenden Wintermonaten gefragt wie nie. „Schnee und Eis sorgten, wie alle wissen, für eine nicht abreißende Reihe von Unfällen“, erzählt der Chirurg, „und wir haben fast rund um die Uhr operiert.“

Anders als in manchem Krankenhaus lagen im Gesundheitszentrum Harburg die Patienten allerdings nicht auf den Fluren. „Wir operieren die Patienten ambulant, sodass sie schon am selben Tag wieder nach Hause können“, so Dr. Kemnitz. Als weiteren Vorteil schätzt der Fachmann, dass im Ambulanten Operationszentrum direkt neben der Chirurgischen Praxis alles in einer Hand ist: Er sieht die Patienten nicht erst auf dem OP-Tisch, sondern betreut sie von der Erstuntersuchung bis zur Nachsorge.

Matthias Kemnitz ist für Unfälle in Freizeit, Sport und Haushalt ebenso zuständig wie für Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren – von der Bagatellverletzung bis zum komplizierten Knochenbruch. Auch degenerative Gelenkserkrankungen wie Verschleiß von Knorpeln, Bändern, Sehnen und Kapseln gehören zu seinem Fachgebiet. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Manfred Giensch, Mannschaftsarzt der Deutschen Kaderreiter, behandelt er die gestürzten Reiter. Mithilfe einer von Manfred Giensch entwickelten Weste werden nach dem Eingriff Bewegungen des Schultergürtels unterbunden, die den Heilungserfolg beeinträchtigen könnten.

Beeke Kaack ist eine der prominenten Reiterinnen, die von dieser einzigartigen Entwicklung profitieren: „Dank der Weste konnte ich schon nach gut zwei Wochen aufs Pferd“, strahlt die junge Frau. „Den für mich recht weiten Weg nehme ich gern in Kauf, da ich hier durch den Mannschaftsarzt optimal versorgt werde.“ Aus ganz Deutschland werden die Reiter von den Trainern ins Gesundheitszentrum Harburg geschickt. „Die Profis müssen ja wieder aufs Pferd“, weiß Dr. Giensch.

Experte eines anderen Spezialgebiets ist Dr. Elmar Schäfer. Der Chirurg engagiert sich für einer optimale Wundversorgung von Patienten mit Wunden, die auch nach sechs Wochen noch keine Tendenz zur Heilung zeigen. Wer unter Beingeschwüren durch Venenerkrankungen oder Schlagadern („Raucherbein“) leidet, Wunden infolge Diabetes mellitus oder Druckgeschwüre durch Bettlägerigkeit hat, ist in der Chirurgischen Praxis bei Dr. Schäfer bestens aufgehoben. Hier wird auch die Vakuumtherapie angewandt, eine bisher ambulant eher selten praktizierte Methode, die viele chronische Wunden zum Abheilen bringt. Als deutschlandweit einer der wenigen erfahrenen Wundspezialisten ist Dr. Elmar Schäfer mit seinem Fachgebiet nun auch Partner in der Helios Mariahilf Klinik in Heimfeld.

► Chirurgie im Gesundheitszentrum Harburg, Am Wall 1, Telefon 0 40/7 6613 60.

Quelle: Harburger Anzeigen und Nachrichten März 2010 Sonderveröffentlichung

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